Amtseinsetzung von Pfarrer Hans-Ludwig Seim am 27. August

Herzliche Einladung zur Amtseinsetzung von Pfarrer Hans-Ludwig Seim

Liebe Kirchgemeindemitglieder, liebe Gäste

Am Sonntag, den 27. August 2017, möchten wir mit Ihnen unseren Pfarrer Hans-Ludwig Seim willkommen heissen.

In einem festlichen Gottesdienst um 10:00 Uhr in der Kirche in Saas wird Pfarrer Hans-Ludwig Seim durch den Kolloquialpräsidenten, Pfarrer Dr. Holger Finze, in sein Amt eingesetzt.

Dazu laden wir Sie sehr herzlich ein.

Im Anschluss an den Gottesdienst am 27. August wird im Kirchgemeindehaus ein Apéro riche offeriert. Dabei wird es Gelegenheit geben für persönliche Begegnungen und Gespräche.

Wir wünschen Pfarrer Hans-Ludwig Seim auch weiterhin einen gesegneten Dienst in unserer Kirchgemeinde und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

 

Der Kirchenvorstand der Evangelisch-reformierten Kirchgemeinde Saas im Prättigau

 

Aus der Amtstätigkeit von Pfr. Seim

Bereits seit dem 1. Okt. 2016 ist Pfarrer Hans-Ludwig Seim bei uns in Saas und hat schon viele Gottesdienste in unserer Gemeinde, aber auch in den umliegenden Ortschaften durchgeführt. Er setzt sich regelmässig für die Seelsorgearbeit im Alters- und Pflegeheim „am Talbach“ ein. Für vertrauliche Gespräche oder einen gemütlichen Hengert hat er stets Zeit. Die Beerdigungen und Abdankungen, die seit dem letzten Jahr stattfanden, hat er mit sehr viel Feingefühl und Geschick gehalten und den trauernden Familien eine grosse Unterstützung in der Trauerarbeit geboten. Auch ein paar Taufkinder wurden von ihm gesegnet und in unserer Kirchgemeinde aufgenommen.

 

Der Installations-Gottesdienst

Am vergangenen Sonntag feierte die Saaser Kirchgemeinde nach einem knappen Jahr Amtsantritts von Pfr. Hans-Ludwig Seim die Amtseinsetzung des im Februar gewählten Ortspfarrers. Feierlich setzte Pfr. Holger Finze, Kolloquialpräsident, den Bündner Synodalen Pfr. Seim in sein Amt ein. Die Worte im Vergleich der Besetzung der öffentlichen Ämter, hier speziell erwähnt, Messmer, Kirchenvorstand und Pfarrperson, mit einem Stafellauf, in dem sich jeder der Amtsträger wieder den Stab übergibt und jeder nur ein Stück weiterkommt und nicht mehr. Dabei sei es wichtig Distanz und Nähe in einem ausgewogenen Verhältnis zu wahren, Distanz schaffe Sicherheit.

Im Grusswort des Kirchenvorstands begleiteten Worte des Friedens und des Anhaltens am friedlichen und wohlwollenden Zusammenleben in der christlichen Verbundenheit und in der Dorfgemeinschaft, in der sich tolerant, kontaktfreudig und hilfsbereit begegnet werde.

Pfr. Seim sprach anfangs seiner Predigt über ein Bauwerk aus Italien, eines der schönsten Bauwerke Venedigs, den Campanile San Marco, den berühmten Glockenturm auf dem Markusplatz. Damals habe man sich gesorgt, der ehrwürdige Turm könnte einstürzen. Fachleute hätten das Mauerwerk geprüft und seien zu dem Ergebnis gekommen, dass der Turm festgefügt, solide gebaut und damit sicher sei. Umso überraschter sei man gewesen, als der Turm eines Tages (nämlich am 14. Juli 1902) zusammenstürzte und die Trümmer den Markusplatz übersäten. Neue Untersuchungen hätten ergeben, dass das Mauerwerk zwar stabil, das Fundament aber nicht tragfähig gewesen war. Damit verglich Pfr. Seim das Fundament des christlichen Glaubens und erinnerte an einen der wich­tigsten neutestamentlichen Autoren, den Apostel Paulus, der dies kurz und bündig sagte: „Einen andern Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ (1.Kor. 3, 11) Jesus Christus sei somit der tragende Grund, auf dem wir unser Lebensgebäude aufbauen können. Pfr. Seim stellte sich und seinen Zuhörern die Fragen, ob wir das im Glauben akzeptieren und annehmen, und ob wir das für uns gelten lassen können? In Jesus sei Gott auf uns Menschen zugekommen, um uns aus der Verlorenheit und Haltlosigkeit unseres Lebens zu befreien und um uns auf ein tragfähiges Fundament zu stellen.

Festlich umrahmt wurde die schöne Feier von den Musikern Jürg Valer (Trompete) und Daniel Hansemann (Orgel) die beiden spielten mit fröhlicher und moderner Musik auf. Mit dem Song „Every grain of sand“ von Bob Dylan bereiteten sie Pfr. Seim eine besondere Freude, da ihm der Text dieses Songs in seiner theologischen Dissertation „Der Umgang mit der Bibel in den Songs von Bob Dylan“ eine wichtige Grundlage war, in dem sich Bob Dylan mit Gott und dem Glauben auseinandersetzte und seine Zweifel und Hoffnungen bekundete.

Anschliessend an den Installations-Gottesdienst überraschten die fleissigen Saaser Frauen Ursula Hansemann, Trini Hartmann und Helen Graf die Festgemeinde mit einem wunderbar angerichteten Apéro im Kirchgemeindehaus. Die vielen Gespräche und die neben den bekannten auch neuen Begegnungen trugen zu einem bereichernden, gemütlichen Sonntagmittag bei.

Schreiben Sie einen Kommentar